Michèle Rusconi


Michèle Rusconi hat sich mit unterschiedlichster Musik auseinandergesetzt und
in mehreren Ländern und Kontinenten gewohnt.

1979 war sie Mitglied des Basler Gamelan Orchesters.

Zwei Jahre später, als sie bereits am Berklee College of Music in Boston, USA, Jazz (Klavier) studierte, reiste sie für mehrere Monate nach Bali und lernte dort Grantang und Joged Bumbung (Bambusinstrumente).

Von 1983-87 lebte sie in Madrid, spielte in Jazzensembles, begleitete Popsinger Eduardo Aute und spielte mit der Flamencogruppe Los Chungitos und dem Duo àzucar moreno.

1988 siedelte sie nach New York über. Sie lebte in Harlem, studierte am City College bei Ron Carter und lernte bei den Pianisten Kenny Baron und Ronnie Matthews. Sie gründete mehrere Jazzgruppen, spielte viel in Salsa- und Merenguebands, spielte Compas und reiste deswegen für längere Zeit nach Haiti.

Nach zwei Jahren in Malaysia, kehrte sie nach New York zurück, erwarb einen Bachelor of Performing Arts und nahm Kompositionsunterricht bei David del Tredici, Juilliard School of Music.

Seit 2000 lebt sie wieder in der Schweiz. In Freiburg im Breisgau studierte sie Komposition bei Mathias Spahlinger und Elektronik bei Mesias Maiguashca; 2003 erhielt sie dort ihren Master in Komposition.

Michèle Rusconis Musik wird von verschiedenen Ensembles in Europa und Amerika gespielt (Pellegrini Quartett, Amar Quartett, Ensemble Antipoden, Ensemble Aventure, Ensemble Phoenix Basel, New Juilliard Ensemble, Bugallo/Williams Duo, Camilla Hoitenga, etc.).
Mehrere Tonbandstücke wurden in ihrem Heimstudio angefertigt.

Michèle Rusconi lebt in Zürich und Berlin und reist wann immer irgendwie möglich.